Siebter Sinn: Können Katzen Unglück vorhersehen?

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Katzen haben die Menschen schon immer fasziniert. Während der Aberglaube sie als Unglücksboten sieht, glauben einige auch, dass Katzen Unglück vorhersagen können. Ob da was dran ist? Hier kommen einige Meldungen, die das zumindest vermuten lassen.

Mit ihren durchdringenden Augen scheinen Dir Katzen zuerst ins Herz und dann tief in die Seele zu schauen. Aber haben sie auch einen siebten Sinn, mit dem sie die Zukunft vorhersehen können?

Wahrscheinlich eher nicht. Oder? Die Geschichten dieser Katzen zünden zumindest ein Fünkchen Hoffnung dafür, dass Katzen tatsächlich übersinnliche Fähigkeiten besitzen:

Kater Oscar und sein Sinn für den Tod

Eine dieser besonderen Katzen ist Kater Oscar. Seit 2005 lebte er im Seniorenheim Steere House auf Long Island. Und dort hat er sich schnell einen Namen gemacht. Denn nach seinen Runden durchs Haus ließ er sich immer auf den Betten bestimmter Bewohner nieder. Und die meisten von ihnen starben dann innerhalb weniger Stunden.

Die Schwestern und Pfleger vertrauten Oscars Gespür irgendwann so sehr, dass sie sofort die Angehörigen der jeweiligen Senioren anriefen, sobald Oscar sich bei ihnen aufs Bett legte. Bis 2010 hat Oscar 50 Todesfälle richtig vorhergesagt, so das „Journal of Intensive Care Society“.

Oscar gibt Wissenschaftlern noch heute Rätsel auf – schien er doch den Todeszeitpunkt von Menschen ziemlich genau vorhersagen zu können. Und das gelingt selbst der modernen Medizin noch nicht. Übrigens ebenso wenig den fünf weiteren Katzen, die in dem Seniorenheim lebten.

Trotz – oder vielleicht auch wegen – seiner Gabe, lag der Kater eines Tages plötzlich tot auf einem Flur des Seniorenheims. Die schreckliche Vermutung: Jemand soll Oscar umgebracht haben. Wer das getan haben könnte? Das ist bis heute unbekannt.

Auch mehrere andere Katzenhalter berichten immer wieder von Miezen, die den Tod einer nahestehenden Person, eines anderen Tieres oder sogar den eigenen Tod scheinbar vorhersehen. Viele beobachten etwa, dass Katzen sich von ihren Besitzern und von der Wohnung „verabschieden“, bevor sie sich zum Sterben zurückziehen. Dann streifen sie durch alle Räume und klammern sich an die Besitzer.
Katzen als Seismographen für Unglück

Ähnlich scheint es sich bei Naturkatastrophen zu verhalten: Dem polnischen Magazin „Koty.pl“ zufolge gibt es etliche Berichte von Katzen, die wenige Tage vor Erdbeben, Überschwemmungen oder anderen Katastrophen plötzlich unruhig wurden. Kurz vor dem Unglück nahmen die Miezen dann Reißaus.

In der alten römischen Stadt Pompeji zum Beispiel, die vom Ausbruch des Vesuvs komplett zerstört wurde, fand man kein einziges Katzenskelett: Die Tiere scheinen die Stadt vor dem Vulkanausbruch verlassen zu haben.

Ähnlich sah es 1902 bei einem Ausbruch auf Martinique aus: Unter den Opfern waren Zehntausende Menschen, aber nur eine Katze. Und vor dem Tsunami 2004 flohen sämtliche Katzen in Thailand und Indonesien ins Landesinnere.

Eine mögliche Erklärung: Durch ihre Barthaare und feinste Haare an ihren Pfoten, könnten Katzen selbst feinste Schwingungen, die auf anstehende Erdbeben oder Vulkanausbrüche hindeuten, schon viel früher spüren als Menschen.


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