So hilfst Du Deinem Hund bei Angst vor Gewitter

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Foto: unsplash.com/Kim Becker (Symbolfoto)

Tschüs Sommer! Hallo Regen… Wenn es draußen blitzt und donnert, ist das für viele Hunde eine extreme Stress-Situation. Sie jaulen, verstecken sich und werden im schlimmsten Fall ganz panisch. Wie Du Deinen Hund bei Gewitter am besten beruhigst, verrät Dir DeineTierwelt.

Zittert und sabbert Dein Hund, sobald sich ein Gewitter ankündigt? Zieht er seinen Schwanz ein, legt die Ohren zurück, winselt und bellt er beim ersten Donnergrollen? Ganz klar: Dein Hund hat Angst vor Gewitter. Im schlimmsten Fall führt das zu Stress und Panik – bis hin zum Hyperventilieren.

So gehst Du mit Deinem ängstlichen Hund bei Gewitter um

Natürlich kannst Du kein Gewitter verhindern – Dein Hund muss lernen, mit der unangenehmen Wetterlage umzugehen. Und Du kannst ihn dabei unterstützen.


Zum Beispiel, indem Du mit alltäglichen Geräuschen das Gewitter übertönst. So kann es Deinem Hund helfen, wenn Du das Radio oder den Fernseher laufen lässt. Auch das Geräusch des Staubsaugers und der Waschmaschine können Deinen Vierbeiner beruhigen – wenn er davor keine Angst hat.

Wenn sich beim Gassigehen plötzlich ein Gewitter anbahnt, solltest Du Deinen Hund sofort anleinen. So verhinderst Du, dass Dein Vierbeiner seinem Fluchtinstinkt folgt und vor lauter Angst einfach wegläuft.

Auch wenn Dein Hund gerade im Garten spielt, wenn ein Gewitter aufzieht, solltest Du ihn lieber ins Haus holen. Durch geschlossene Fenster und zugezogenen Vorhänge oder Rollläden verringerst Du den Lärm und lässt gruselig aufzuckende Blitze draußen.
Schaffe sichere Rückzugsorte

Beobachte außerdem, welchen Rückzugsort Dein Hund bei Gewitter wählt: Legt er sich einfach ins Körbchen? Sucht er Deine Nähe oder versteckt er sich unterm Tisch oder hinterm Sofa? Egal wohin sich Dein Vierbeiner zurückzieht – lass ihn diese Entscheidung alleine treffen. Du kannst aber dafür sorgen, dass er sich dort besonders sicher fühlt. Statte seinen Rückzugsort zum Beispiel mit Decken oder einer Transportbox aus, die Geräusche zusätzlich abdämpft.
So beruhigst Du Deinen Hund

Am wichtigsten ist es, selbst Ruhe zu bewahren. Hunde haben ein gutes Gespür für die Gefühle ihrer Menschen. Wenn Dein Vierbeiner merkt, dass Du gelassen mit dem Unwetter umgehst, beruhigt ihn allein das schon etwas. Zusätzlich kannst Du seine Aufmerksamkeit auf etwas Schönes lenken: Schmusen, spielen, Leckerli – die allerdings nur in Maßen – sorgen dafür, dass sich Dein Hund nicht mehr nur aufs Donnern und Blitzen konzentriert.

Wenn Ablenkung nicht hilft, kannst Du auch über ein Training nachdenken. Mithilfe von Tricks wie Gewitter-CDs oder auch von professionellen Hundetrainern kannst Du Deinen Hund an Unwetter gewöhnen. Durch die Desensibilisierung ist das Donnergrollen irgendwann nichts Besonderes mehr.

Zeigt auch das keine Erfolge? Wenn Dein Hund trotz Deiner Zuwendung noch immer panisch wird, sobald es gewittert, bleiben noch (pflanzliche) Beruhigungsmittel als Option. Pflanzen wie Kamille und Baldrian etwa haben auch auf Hunde eine beruhigende Wirkung.

Ganz wichtig ist hierbei aber: Sprich vorher unbedingt mit Deinem Tierarzt über die genaue Wahl und Dosierung der Beruhigungsmittel. Hunde reagieren auf einige Inhaltsstoffe viel empfindlicher als wir und brauchen deshalb nur eine sehr geringe Menge.

Dasselbe gilt übrigens, wenn Dein Hund Angst vor Feuerwerk hat.



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