Kim Jong-un zwingt sein Volk, seine Hunde zum Verzehr an Restaurants zu geben – es herrscht Lebensmittelknappheit

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In Nordkorea fürchten die Menschen in diesen Tagen um ihre heißgeliebten Haustiere und es scheint, als müssten sie sich bald von ihnen trennen.

Sie werden nämlich im ganzen Land dazu gezwungen, wie ihr Diktator Kim Jong-un nun veranlasst hat, ihre Hunde abzugeben.

Laut der New York Post sprach Kim Jong-un diesen Befehl im Juli aus und gab als Begründung an, dass das Halten von Hunden die eigene Kultur schädigen könne. Der oberste Richter des Landes behauptete, diese Haustiere seien „eine verpestete Mode einer antibürgerlichen Ideologie“, schreibt die südkoreanische Zeitung Chosunilbo.

Dieser Befehl kommt aber gleichzeitig in der Zeit, in der in dem Land eine Lebensmittelknappheit herrscht und die Menschen in der nordkoreanischen Hauptstadt Pjöngjang haben nun Angst, dass ihre geliebten Haustiere auf den Speisekarten der Restaurants landen.

Nichtsdestotrotz heißt es vonseiten der Regierung, dass dieser Befehl die Nordkoreaner vor der kapitalistischen „Dekadenz“ bewahren soll.

„Behörden haben Haushalte mit Hunden ausfindig gemacht und zwingen sie nun, sie abzugeben oder sie werden gewaltsam dazu gezwungen und anschließend werden die Tiere getötet“, sagte eine ungenannte Quelle.

Während manche Hunde zumindest das Glück haben, in Zoos weiterleben zu dürfen, sei die Chance groß, dass der Rest auf den Menükarten der Restaurants lande, sagt die Quelle weiter.

Im Besitz eines Hundes zu sein wird als Privileg angesehen, das nur den Reichen und Eliten vorbehalten ist, weswegen viele Menschen in Pjöngjang Schweine und anderes Vieh halten. Ein Hund wurde schon immer als schlechter Einfluss des Westens auf Nordkorea angesehen. Doch das änderte sich in den letzten Jahrzehnten. Mittlerweile werden Hunde als Statussymbol der Reichen angesehen. Die Zeit, als man Gastgeber des World Festival of Youth and Students im Jahr 1989 war, hat zudem dazu beigetragen, dass die Einstellung der Menschen gegenüber Hunden sich veränderte und der Besitz von Hunden als westliche Dekadenz galt.

Einen Hund im eigenen Haushalt zu haben, wurde zu einem Zeichen von Bildung und ökonomischer Entwicklung. Familien mit Hunden auf den Straßen wurde zu einem gewohnten Bild und laut der Daily Mail wurden Hunde sogar in Seifenopfern, die von der Regierung produziert wurden, eingesetzt.

Doch weil nur die Reichen die Möglichkeit hatten, einen Hund zu halten, wurde der Abstand zu anderen Klassen immer größer, wie die Quelle gegenüber Chosunilbo sagte: „Normale Menschen ziehen Schweine und Vieh groß, doch hochrangige Regierungsmitarbeiter und die Reichen hielten Hunde, was zu Ressentiments führte.“

Quelle: Getty Images | Photo by kiszon pascal (Symbolbild)

Durch das harte Durchgreifen, das nun vollzogen wird, bleibt den Hundebesitzern nur sich „hinter dem Rücken von Kim Jong-un darüber aufzuregen“, fügte die Quelle hinzu.

Der Verzehr von Hundefleisch ist in Nordkorea nach wie vor normal und laut der Daily Mail gibt es in der Hauptstadt unzählige Restaurants, die Hundefleisch anbieten. Deswegen sind Hundebesitzer zurzeit in großer Sorge, dass ihre vierpfotigen Freunde in den Küchen der Restaurants oder an Fleischhaken auf dem Markt landen.

Weil die Lebensmittelknappheit den Diktator beunruhigen könnte, sehen viele sein Vorgehen als verzweifelten Versuch an, diese zu vertuschen. Laut eines UN-Reports erleben zurzeit 60 Prozent der nordkoreanischen Bevölkerung „weitgehende Lebensmittelknappheit“.

In beiden koreanischen Ländern ist es nicht ungewöhnlich, Hundefleisch zu essen. Laut Statistiken der Associated Press werden pro Jahr 2 Millionen Hunde in Südkorea verzehrt. Einen Vergleich gibt es laut den New York Daily News aber nicht, Nordkorea hat hierzu keine Daten veröffentlicht.

Eine schreckliche Vorstellung, den eigenen Hund auf dem Teller zu haben.

Auch wenn wegen der Abschottung des Landes vieles nicht beweisbar ist, spricht leider in diesem Fall vieles dafür, dass Kim Jong-un die Lebensmittelknappheit durch die Konfiszierung von Hunden vertuschen möchte.



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