Herrchen verstirbt an Heiligabend: Collie Erick verschwindet kurz danach – wird 20 Kilometer am Leichenschauhaus gefunden

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Stellt man allgemein die Frage, wer der beste Freund des Menschen ist, werden die meisten Befragten wohl gleich darauf antworten. 

Für die meisten Menschen ist es nämlich zweifellos der Hund. Er hat nicht nur ein großes Herz und überzeugt durch lebenslange Loyalität, die meisten Vierbeiner tun auch alles, damit es dem Herrchen oder Frauchen besser geht. 

Sie sind in Trauerzeiten sogar fast noch empathischer als Menschen und trösten schon allein durch ihre Anwesenheit. 

Im italienischen Vittorio Veneto, etwa 70 Kilometer von Venedig entfernt, stellte ein Hund der Rasse Collie diese Hingebung für sein Herrchen eindrucksvoll unter Beweis, wie die Bild berichtete. 

Dort musste sich zunächst die Familie Franco von ihrem Vater Flavio an Heiligabend traurigerweise verabschieden. 

Er wurde von einem Notarzt abgeholt und verstarb kurz darauf im Krankenhaus. Flavio Franco starb an den Folgen seiner langjährigen Krebserkrankung. 

Diese traurigen Minuten des Abtransports sah auch der vierjährige Collie Erick mit an, der genauso um diesen Menschen trauerte wie der Rest der Familie. 

Flavios Frau Nadia hatte dafür extra ein Hemd des Verstorbenen aus dem Krankenhaus geholt, damit Erick darauf liegen konnte und noch etwas von seinem Herrchen hatte. 

Als wäre dieser Verlust für die Familie nicht schon schmerzlich genug gewesen, verschwand der Collie an Silvester plötzlich auch. Er brachte es zustande, das Tor des Gartenzauns zu zerstören und hindurch zu verschwinden.
Suche nach Erick


Nadia Franco und ihre Tochter Laura machten sich daraufhin sofort auf die Suche, starteten sogar einen Suchaufruf bei Facebook. 

Darauf meldeten sich hin und wieder Menschen, die den Collie gesehen hatten, allerdings war Erick dann schon verschwunden, als die beiden Frauen an den Orten eintrafen. 

Es dauerte fünf Tage, ehe sie ihn nach einem Zeugenhinweis dann aber doch auf der Straße sitzend fanden. Und das hatte einen rührenden Grund. 

Laura Franco sagte gegenüber der Bild: 

„Er muss mindestens 20 Kilometer zurückgelegt. 

Erick sprang meiner Mutter in die Arme. Als ich mich umdrehte, sah ich, dass wir vor dem Leichenschauhaus standen, wo mein Vater liegt. Ich bekam eine Gänsehaut. Erick wollte noch einmal bei seinem geliebten Herrchen sein.“ 

Über Facebook bedankte sich die Frau auch bei den Usern: 

„Wir haben Erick gefunden! Wir danken euch allen, weil ihr uns so oft mit Anrufen und Nachrichten geholfen habt. Ihr habt ihn Tag und Nacht mit der gleichen Liebe und Hingabe gesucht, die ihr eurem eigenen Hund entgegengebracht hättet. Es erfüllt unsere Herzen mit Freude.“ 

Eine rührende Geste des trauernden Hundes. 

Daran sieht man einmal mehr, dass Hunde in der Tat der beste Freund des Menschen sind. 





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