Elefantenkuh Pori ist zwölf Jahre von ihrer Tochter Tana getrennt – werden im Bergzoo Halle wiedervereint

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Wenn sich Familien trennen, sei es aus schulischen, beruflichen oder anderen Gründen, ist die Trauer meist groß, weil man sich von nun an nicht mehr so häufig sieht. Meist sind es die Kinder, die einen nächsten Lebensabschnitt beginnen, ohne die Eltern.

Ähnlich ergeht es auch den Tieren, die voneinander getrennt werden, wobei diese Trennungen in der Regel nicht aus ihrem Willen geschehen. Doch während wir Menschen die Möglichkeit haben, uns gegenseitig zu besuchen, sieht es in der Tierwelt natürlich anders aus.

So kam es, dass die afrikanische Elefantenkuh Pori (39) zwölf Jahre von ihrer Tochter Tana (19) getrennt war, ehe es am vergangenen Donnerstag endlich zum Wiedersehen kam, wie der Stern berichtete.
Familien sollen in Europa zusammengeführt werden

Die Mutter lebte zuvor 23 Jahre im Tierpark Berlin, ehe sie nun in den Bergzoo Halle umzog, um dort mit ihrer Tochter und den Enkelinnen Tamika (4) und Elani (1) zusammengebracht zu werden.

Das Ziel dahinter ist außerdem, dass alle Elefantenherden in europäischen Zoos in natürlichen Familienstrukturen gepflegt werden.

Dennis Müller, Halles Zoodirektor, wird mit folgenden Worten in der Pressemitteilung zitiert:

„Diesem Ziel sind wir heute ein großes Stück nähergekommen.“

Das Wiedersehen der beiden Dickhäuter, das vom Zoo auf Bildern festgehalten und bei Facebook gepostet wurde, war höchst emotional. Zwar waren Mutter und Tochter noch durch ein Gitter getrennt, trotzdem erkannten sie sich sofort wieder und berührten sich mit ihren Rüsseln.

Eigentlich sollten Pori und Tana erst in den kommenden Tagen ohne Gitterstäbe aufeinandertreffen, weil sie sich aber bereits zuvor so gut verstanden, wurde aus schon auf den gestrigen Montag verschoben.
Zusammenführung früher als geplant

Dazu schrieb der Zoo Halle:

„Nachdem sich die beiden Parteien kurz gegenübergestanden, kommunizierten sie mittels der für Elefanten so typischen und an Donnergrollen erinnernden Laute miteinander.“

Elefanten leben in der Natur in Herden zusammen und die Töchter bleiben meist ihr gesamtes Leben an der Seite ihrer Mütter. Anders sieht es bei den Bullen aus, sie verlassen die Herde, sobald sie geschlechtsreif sind.

Das ist auch der Grund dafür, warum die Familien in den europäischen Zoos zusammengeführt werden sollen.

Vor gut einer Woche wurde die zwölf Jahre alte afrikanische Elefantenkuh Panya und vier Jahre alter Sohn Ayo aus Halle nach Niedersachsen gebracht, sie sollen im Serengeti-Park Hodenhagen ihr neues Zuhause finden.

Im Tier- und Freizeitpark lebt nach eigenen Angaben seit 2017 auch die Elefantenkuh Bibi aus Halle.

Die Bilder von der Wiedervereinigung der beiden Elefantenkühe sind einfach herzerwärmend und wunderschön.


Hoffentlich können auf diese Weise noch mehr Familien zusammengeführt werden.

Teile diesen Artikel, wenn du diesen Schritt der europäischen Zoos, die Elefantenfamilien wieder zueinander zu führen, unterstützt.




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