Fischbachau/Bayern: Hund ist an Anhängerkupplung geleint und wird 5 Kilometer hinterher geschleift – Fahrer bekommt nichts mit

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Dass Hunde der beste Freund des Menschen sind, beweisen sie immer wieder aufs Neue. Durch Liebe, Zuneigung und uneingeschränkte Loyalität.

Denn sobald die süßen Fellnasen die Liebe erfahren, die sie auch verdienen, kann man sich immer auf sie verlassen. In den meisten Fällen sorgen Frauchen und Herrchen hingebungsvoll dafür, dass es ihren vierbeinigen Freunden an nichts mangelt.

Allerdings kann es leider auch immer wieder zu Unglücken kommen, bei denen Hunde Qualen erleiden müssen, ob mit Absicht oder eben nicht.

Solch ein Fall wurde jetzt in Bayern publik, der die Polizei und die Besitzer gleichermaßen in Atem hielt.

In der Regel tuen Hundebesitzer alles dafür, dass es ihren vierbeinigen Freunden gut geht und sie eine Pflege erhalten, die sie hoffentlich lange am Leben halten.

Dennoch kommen manchmal Umstände zusammen, für die niemand etwas kann, die aber trotzdem dazu führen, dass am Ende überall Trauer herrscht.

Von solch einem Fall berichtete jetzt der Express.

Alles begann damit, dass ein 38-jähriger Mann mit seinem Sohn und dem Familienhund im bayerischen Fischbachau unterwegs war und aussteigen wollten. Sie wollten den vierbeinigen Freund aber nicht im Auto lassen, weswegen sie die Leine an der Anhängerkupplung des Wagens befestigten.

Nach einer längeren Pause kehrten sie zurück und stiegen wieder ins Auto, ohne aber den Hund wieder mit rein zu nehmen. Daraufhin nahm das Unglück seinen Lauf.

Weil die Musik im Auto zu laut war, hörte der Mann nicht, dass der arme Hund noch draußen war und über die Fahrbahn geschleift wurde.


Erst als Zeugen in der Gemeinde Fischbachau eingriffen und den Mann davon in Kenntnis setzten, dass sein Hund noch draußen an der Leine hing, konnte der Vater Maßnahmen ergreifen.
Besitzer droht Strafe

Denn obwohl der Hund kilometerlang über die Fahrbahn gezogen wurde und diese bereits mit seinem Blut verschmierte, war der 5-jährige Boxer noch am Leben.

Sofort fuhren Vater und Sohn ihren geliebten Hund zum Tierarzt, doch dieser konnte nur noch den Tod feststellen, die erlittenen Verletzungen waren einfach zu schwer.

Weil der Mann nicht anhielt, nachdem er auf die Qualen seines Hundes aufmerksam gemacht wurde, wurde die Polizei gerufen. Sie trafen den Fahrer, der sichtlich aufgelöst wurde, erst auf der Dienstwache an.

Zwar ist davon auszugehen, dass keine Absicht dahinter stand, dennoch leiteten die Beamten Ermittlungen wegen des Verdachts auf einen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz ein.

Sollte ein Gericht nämlich fahrlässige Tiermisshandlung oder Tierquälerei feststellen, droht eine Geldstrafe in Höhe von bis zu 25.000 Euro, eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren oder Betroffene dürfen in Zukunft keine Tiere mehr halten.

Da in Deutschland zunächst die Unschuldsvermutung zu tragen kommt, hoffen wir, dass der Mann seinen armen, kleinen Hund wirklich nicht mit Absicht hinter sich hergezogen und dadurch getötet hat.

Ruhe in Frieden, kleine Fellnase.

Teile diesen Artikel, wenn unsere süßen Vierbeiner immer geschützt werden müssen.

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