Essen: 2-Jähriger stirbt an Hitzeschock – Vater unter Verdacht, ihn im Kinderzimmer allein gelassen zu haben

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In weiten Teilen von Deutschland hat es sich innerhalb der letzten Tage etwas abgekühlt. Zuvor hatte uns die zweite große Hitzewelle dieses Jahres getroffen.

Tagtäglich gab es neue Meldungen über neue Hitzerekorde in der Bundesrepublik.

Doch genauso oft konnte man Warnungen lesen, dass man sich selbst, Kinder und Haustiere nicht zu lange den extremen Temperaturen aussetzen soll. Hitzeschläge und Dehydrierung können tödliche Folgen haben.

Am vergangenen Samstag (27.07.) musste die Polizei im nordrhein-westfälischen Essen einen 2-jährigen Jungen aus einem Kinderzimmer bergen. Er war tot. Alleingelassen von Vater und Mutter.

Essen/Nordrhein-Westfalen: Die Polizei Essen bekam am Samstag (27.07.) eine Meldung über ein lebloses Kind in einer Wohnung.

Als die Beamten eintrafen konnten sie nur noch die Leiche eines 2 Jahre alten Jungen bergen.

Am Sonntag teilte die Polizei von dem schrecklichen Vorfall mit.

„Im Rahmen der Sachverhaltsaufnahme und der Ermittlungen erhärtete sich der Verdacht, dass der 2-jährige Junge eines nicht natürlichen Todes verstorben ist.“

2-Jähriger stirbt an Hitzeschock

Am Samstag gab es auch Temperaturen im Bereich der lokalen Rekordtemperaturen. Bis zu 37 Grad gab es.

Die Obduktion des Jungen ergab daraufhin, dass er an den Folgen eines Hitzeschocks gestorben ist. „Zudem zeigte das Kind deutliche Anzeichen einer stark mangelnden Flüssigkeitszufuhr.“, hieß es in der Mitteilung der Polizei.

Der 2-Jährige soll gemeinsam mit seinen 2 Schwestern (1 und 4 Jahre alt) allein mit deren Vater gewesen sein. Die beiden Schwestern befinden sich vorübergehend in einer Pflegefamilie.



Vater unter Verdacht, ihn im Kinderzimmer allein gelassen zu haben

Wie Medien übereinstimmend berichten, soll der Vater den Jungen über 17 Stunden (!) in seinem Kinderzimmer gelassen haben. Ohne Trinken oder Kühlung.


Zwar wurde neben dem 31-jährigen Vater auch zunächst die 21 Jahre alte Mutter festgenommen, doch wurde kurz darauf wieder freigelassen.

Der Vater sitzt seit Samstag wegen Mordes in Untersuchungshaft.

Die BILD berichtet weiter, dass die Mutter zusammengebrochen ist, nachdem sie die Leiche ihres Sohn Luis gesehen hatte. Wie eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft erklärte, ist die polizeiliche Untersuchung gegen sie routinemäßig mit dem Anfangsverdacht auf Totschlag durch Unterlassung.

Es wird davon ausgegangen, dass die 21-Jährige zur Tatzeit nicht vor Ort war.

Jugendamt sollte helfen

Mittlerweile wurde bekannt, dass die Familie bereits seit dem vergangenen Jahr vom Jugendamt betreut wurde.

Erst vor Kurzem wurde gar festgestellt, dass sie intensiviere Hilfe bei der Erziehung und Förderung benötigen.

Ab dem 1. August sollte der 31-jährige Vater und die Mutter von Sozialpädagogen täglich für mehrere Stunden betreut werden. So sollte ein besserer Umgang mit Kindern vermittelt werden.

„Eine Kindeswohlgefährdung oder Vernachlässigung, die eine sofortige Inobhutnahme der Kinder gerechtfertigt hätte, lag nicht vor und konnte auch bei Hausbesuchen bei der Familie nicht festgestellt werden.“, gab eine Sprecherin der Stadt Essen an.


Sollte sich der Verdacht gegen den Vater bestätigen, droht ihm eine harte Strafe.

Es ist mehr als nur unverständlich, wie man sein Kind 17 Stunden unbeaufsichtigt lässt. Die extreme Hitze macht es nur noch unverständlicher.

Ruhe in Frieden, kleiner Engel Luis!

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