Die Elefantin hatte das Loch elf Stunden lang gegraben: Die Menschen ahnten, warum und eilten zur Hilfe

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Diese Geschichte spielt im Distrikt Chhatra in Indien. Um 21 Uhr bemerkten die Dorfbewohner einen Elefanten, der in der Nähe ihrer Siedlung ein Loch grub. Erst am nächsten Tag, als sie um 8 Uhr morgens sahen, dass das Tier nirgendwo hingegangen war, sondern immer noch verzweifelt wühlte und schrie.

Diese Rufe beunruhigten die Menschen und sie beschlossen, sich einzumischen: um zu sehen, was die Elefantin versuchte, auszugraben, und um ihm vielleicht irgendwie zu helfen. Aber das große Tier ließ niemanden in die Nähe des Lochs gehen.


“Wir fuhren mehrere Lastwagen mit Bananen vor und legten sie um die Grube, um die Elefantin daran zu hindern, sich zu nähern”, sagte der Mann, der an der Aktion teilnahm.

Als es ihnen gelang, die Elefantin daran zu hindern, das Loch im Boden zu erreichen, sahen sie ein Elefantenbaby, das knietief im Schlamm steckte. Der kleine Junge konnte sich nicht selbständig befreien und seine Mutter konnte ihm auch nicht helfen. Sie machte die Sache durch ihr Handeln nur noch schlimmer – die Erde unter ihrem Gewicht bedeckte das Loch noch mehr, wodurch die Elefantin noch tiefer stecken blieb.


Wie ist der Elefant da reingekommen? Wir wissen es nicht. Vielleicht war das Jungtier zu neugierig und beschloss zu sehen, was da unten ist, aber es konnte nicht anders und fiel hinunter.

Oder vielleicht haben die Elefanten das Loch einfach nicht bemerkt, als sie vorbeikamen, und das tollpatschige Jungtier fiel hinein. Es ist möglich, dass er einfach seine Kraft überschätzt hat und nicht drübersteigen konnte. Man kann nur raten. Eines ist sicher – die Grube war zu tief, als dass das Jungtier sie aus eigener Kraft hätte verlassen können.

Die ganze Nacht über hatte die Elefantin ununterbrochen gegraben und wollte ihr Baby nicht verlassen.


Als die Männer den armen kleinen Elefanten sahen, begannen sie, die Erde um das Loch herum zur Seite zu graben und so einen sanfteren Abhang zu schaffen. Die ganze Zeit über lief das Elefantenbaby verzweifelt herum, zappelte und schrie.

Das wütende Großtier stellte eine Gefahr dar, denn es konnte sogar die ausgesetzten Lastwagen umwerfen. Die Männer waren in Eile. So gut sie konnten, gingen sie sanft auf die Grube zu, und als sie den Elefanten nicht mehr zurückhalten konnten, traten sie zur Seite.

“Der Plan mit den LKWs hat funktioniert. Wir nutzten die Zeit, um den Sandhaufen um die Grube zu beseitigen, der es dem Elefanten unmöglich machte, das Jungtier herauszuholen”, sagt einer der Retter


Endlich war sie in der Lage, sich ihrem Jungen zu nähern.
Als der Elefant auf das Loch zugelaufen kam, konnte sie wie ein Einbaum zu ihrem Baby hinunterklettern. Mit ihrem Rüssel half sie dem Jungen aus der Falle. Mutter und Welpe waren glücklich, wieder zusammen zu sein. Eng aneinander gepresst, gingen sie langsam davon.



Quelle: vashurok.net

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