Umfrage: Hundehalter küssen ihren Hund öfter als ihren Partner

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Nichts geht über die Liebe zu unseren Vierbeinern! Das beweist jetzt auch eine Umfrage aus den USA einmal mehr. Dabei kam nämlich heraus, dass rund 50 Prozent der Hundebesitzer ihren Hund öfter küssen als ihren Partner.

Wie eng sind eigentlich Hundebesitzer und ihre Vierbeiner miteinander? Genau das wollte ein Hundefutterhersteller aus den USA herausfinden und hat dafür Herrchen und Frauchen nach ihrer „Quality Time“ mit Fiffi und Bello befragt.


Was dabei heraus kam, dürfte viele Hundehalter zunächst nicht überraschen: Fast alle Befragten (94 Prozent) sehen ihren Vierbeiner als einen ihrer besten Freunde an – entsprechend zärtlich ist auch der Umgang mit den Tieren. Und bei vielen bekommt das Fellknäuel sogar mehr Liebe ab als der eigene Partner oder die Partnerin.

52 Prozent gaben nämlich an, ihren Hund häufiger zu küssen als ihren Partner. Und genauso viele sagten auch, dass sie sogar ihr Bett lieber mit dem Hund als mit ihrem Partner teilen. Schlechte Nachrichten für die Partner von Hundehaltern – aber gute für den Hund. Oder?
Küssen ist für Hunde kein natürliches Verhalten

Mögen Hunde es überhaupt, wenn wir sie überschwänglich küssen? Genaue wissenschaftliche Erkenntnisse dazu gibt es noch nicht. Allerdings wissen Forscher: Küssen ist kein natürliches Verhalten unter Hunden. Aber: Hunde können sich ans Küssen gewöhnen, wenn sie mit Menschen zusammen leben.


Foto: Envato Elements (Symbolfoto)

Doch nur weil die Vierbeiner daran gewöhnt sind, heißt das noch lange nicht, dass sie das auch mögen. Viele Hunde fühlen sich nämlich schnell bedroht, wenn Du ihrem Gesicht mit Deinem zu nahe kommst. Im schlimmsten Fall kann Dich das Tier im Affekt sogar beißen. Besonders Hunde, die Du nicht kennst, solltest Du daher nicht einfach küssen.

Auch Dein eigener Hund kann, je nach vorherigen Erfahrungen, eher eine Abneigung gegen das Küssen haben. Achte daher darauf, wie Dein Hund auf Deine Liebesbekundungen reagiert: Versteift sich sein Körper und versucht Dein Hund, Dich mit offensivem Schlecken abzuwehren? Dann solltest Du ihn lieber nicht mehr so schwungvoll küssen.
Hunde-Küsse können Krankheiten übertragen

Und auch für Dich können die Hundeküsse nicht nur positiv sein. Denn besonders wenn Du Dich von Deinem Hund genüsslich durchs Gesicht schlecken lässt, setzt Du Dich möglichen Bakterien und Krankheitserregern aus. Zwar ist die Chance, dass Du aufgrund eines Hundekusses krank wirst, eher gering – die US-Gesundheitsbehörde CDC zum Beispiel rät trotzdem, sich nach jedem Kontakt mit dem Hund die Hände zu waschen.


Foto: Envato Elements (Symbolfoto)

Besonders, wenn Dein Hund nicht entwurmt oder geimpft oder wenn er krank ist, solltest Du ihn lieber nicht küssen. Dasselbe gilt „Ein Herz für Tiere“ zufolge auch, wenn Du krank bist oder eine Immunschwäche hast.

Statt mit Küssen kannst Du Deinem Hund auf andere Weise Deine Liebe zeigen – am besten so, dass er die Bekundung auch wirklich versteht: Zum Beispiel durch liebevolle Blicke, Mimik und sanfte Berührungen.



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