Hunde-Erziehung: Diese 7 Fehler solltest Du vermeiden

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Foto: unsplash.com/Margo Brodowicz (Symbolfoto)

Wer sich einen Hund anschafft, möchte natürlich am liebsten alles richtig machen. Gerade die Hundeerziehung birgt aber Raum für Fehler, die sich auch auf das spätere Zusammenleben mit dem Hund auswirken können. DeineTierwelt sagt Dir, wie Du die häufigsten Fehler vermeidest.
1. Den Hund bestrafen

Hundeerziehung funktioniert am besten, indem Du wünschenswertes Verhalten positiv verstärkst. Wenn Dein Hund also zum Beispiel während der Gassirunde sein Geschäft erledigt und nicht auf dem Teppich im Wohnzimmer, belohnst Du dieses Verhalten.

Viele Hundehalter machen es aber instinktiv genau anders herum und bestrafen Verhalten, das sie eigentlich abtrainieren wollen – das kann im späteren Leben Deines Hundes zu weiteren Problemen und Verhaltensauffälligkeiten führen.


Foto: pixabay.com/Brett Hondow (Symbolfoto)

Besonders verwirrend wird es für Deinen Vierbeiner, wenn Du mal lobst undmal bestrafst – er kann dann oft nur schwer voraussehen, ob er für ein bestimmtes Verhalten Leckerli oder Beschimpfungen erntet.

Deshalb ist es wichtig, möglichst vorausschauend zu sein und Deinen Hund genau kennenzulernen. Am besten wirst Du nämlich schon aktiv, bevor er etwas „Verbotenes“ tun will, indem Du Deinen Hund mit einem anderen Kommando ablenkst und dafür belohnst.
2. Deinen Hund mit der Erziehung überfordern

Neue Dinge zu lernen ist ziemlich anstrengend – auch für Deinen Hund. Deshalb solltest Du unbedingt zwischendurch Pausen einlegen. Und Sobald Du die ersten Erfolge siehst, kannst Du Deinem Hund Ruhe gönnen und dann später weiter machen. Ansonsten riskierst Du, dass Dein Hund überfordert ist oder ihm langweilig wird. Und in beiden Fällen bleibt Neues dann ohnehin nicht mehr hängen.
3. Zu viele Leckerlis in der Hundeerziehung

Tiertrainer warnen ausdrücklich davor, Hunde nur mit Leckerlis zu loben. Stattdessen solltest Du Deinen Hund auch immer mal mit Spiel oder Lob belohnen. Ansonsten wird er vielleicht irgendwann nur noch gehorchen, wenn Du Leckerlis dabei hast.


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4. Deinen Hund nicht sozialisieren

Gerade am Anfang hast Du vielleicht das Bedürfnis, mit Deinem Hund möglichst zuhause zu bleiben, um ihn nicht zu überfordern und vor potentiellen Gefahren zu schützen – für Deinen Hund ist es aber super wichtig, andere Hunde, Menschen, Kinder, Dinge und Umgebungen kennenzulernen. Denn nur so wird er später in verschiedenen Situationen gut zurecht kommen. Wer seinen Hund nicht sozialisiert, riskiert dagegen, dass das Tier verhaltensauffällig wird.
5. Befehle immer wiederholen

Wenn Dein Hund auch nach dem fünften Mal noch nicht auf „Sitz“ reagiert hat, weiß er wahrscheinlich nicht, was Du von ihm willst. Möglichst oft einen Befehl zu wiederholen, hilft in der Regel weder Hund noch Herrchen oder Frauchen.


Foto: unsplash.com/Marcus Wallis (Symbolfoto)

Wenn sich Dein Vierbeiner doch irgendwann setzt oder hinlegt, dann vermutlich nur aus Langeweile. Im Zweifel bringst Du ihm so nur bei, dass er nur auf mehrmalige Wiederholungen reagiert.

Wenn er das Kommando beim ersten Mal nicht befolgt, gehst Du einfach woanders hin und versuchst es dort erneut. Klappt das auch nicht, musst Du das Kommando nochmal neu mit Deinem Hund einüben.
6. Nicht genug üben

Apropos üben: Selbst wenn Dein Hund schnell lernt – das ist nichts wert, wenn Du das Gelernte nicht immer wieder mit ihm übst. Ein einmaliger Besuch bei der Hundeschule reicht da nicht. Du musst auch Zuhause am Ball bleiben, um langfristig Erfolg zu haben – denn Hunde brauchen Konsequenz und Wiederholung.

Hundeerziehung hört nach dem Welpenalter nicht auf: Sie ist ein Prozess, den Du ein (Hunde-)Leben lang fortführen kannst. Über die geistige Herausforderung freut sich nämlich jeder Hund.
7. Die Hundeerziehung komplett vernachlässigen

Du glaubst, Deinen Hund gar nicht erziehen zu müssen? Dann bist Du auf dem Holzweg! Jeder Hund braucht zumindest eine Grundausbildung. Nur so weiß er, wie er sich verhalten soll. Du bietest ihm dadurch Struktur und eine Orientierungshilfe. Hunde lieben das – immerhin sind sie es als Herdentiere evolutionär gewohnt, sich in einem sozialen Gefüge unterzuordnen.

Vor allem kann die Erziehung aber viel Spaß machen – Hunden genauso wie Dir. Sie stärkt Eure Verbindung, sorgt für körperliche und geistige Herausforderungen und ein harmonisches Zusammenleben.




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