11 Körperteile, die es zukünftig vielleicht nicht mehr geben wird

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Hättest du das gedacht? Es gibt einige Körperteile, die eigentlich überflüssig sind und zukünftig womöglich verschwinden werden. Das behauptet zumindest der Vater der Evolutionstheorie Charles Darwin im ersten Kapitel seines Buches „Die Abstammung des Menschen und die geschlechtliche Zuchtwahl“. Im Laufe der Zeit wird es daher die folgenden 11 Körperteile womöglich nicht mehr geben. Wie lange das dauert und in welchem Ausmaß es passiert, steht natürlich in den Sternen. 

1. Zehen 






Forscher fanden heraus, dass die Menschen früher ihre Balance vor allem im Bereich der Mittellinie des Fußes hielten. Die Zehen dienten zum Halten des Gleichgewichts und zum Festklammern beim Klettern. Mit der Zeit verlagerte sich der Balance-Bereich jedoch seitlich in Richtung der großen Zehen. Die kleinen Zehen haben also ihre ursprüngliche Funktion, das Gleichgewicht zu halten, weitgehend verloren und sind de facto überflüssig.

2. Darwin-Ohrhöckerchen 


Die winzige Falte am oberen Ohrenrand besitzen viele Menschen. Sie ist ein Überbleibsel des vormals spitzen Säugetierohres. Ursprünglich diente das Höckerchen dem besseren Wahrnehmen weit entfernter Geräusche. 

3. Männliche Brustwarzen 



Das ungeborene Kind ist im Frühstadium der fötalen Entwicklung de facto geschlechtslos und generell mit Brustwarzen ausgestattet. Entwickelt sich der Fötus zu einem männlichen Nachkommen, bleiben die Brustwarzen dennoch bestehen. Aufgrund der zu niedrigen Prolaktinproduktion wird jedoch im männlichen Körper keine Milch produziert. Die männlichen Brustwarzen sind daher eigentlich überflüssig. 

4. Nasennebenhöhlen


Sie machen oft Ärger, denn sie verstopfen oder entzünden sich schnell. Eigentlich sind die mit Luft gefüllten Schleimhautaussackungen der Nasenhöhle überflüssig. Vermutet wird jedoch, dass durch sie das Gewicht des Kopfes verringert wurde, weil im Hohlraum (Nasennebenhöhlen) keine Knochen entstehen konnten.

5. Weisheitszähne


Unsere Vorfahren haben sehr viel pflanzliche Nahrung zu sich genommen, die natürlich ordentlich gekaut werden musste. Dabei leisteten die Weisheitszähne eine große Hilfe. Heutzutage werden sie allerdings nicht mehr benötigt und oft operativ entfernt. In Zukunft werden sie wohl komplett aus dem menschlichen Gebiss verschwinden. 

6. Langer Hohlhandmuskel


Diesen Muskel, der vom Ellbogen bis zum Handgelenk verläuft, besitzen nur noch 11 Prozent aller Menschen. Er diente zur Unterstützung beim Klettern und Hangeln. Falls vorhanden, ist er heute höchstens noch für Kampfsportler von Bedeutung. 

7. Nackenrippe 


Dabei handelt es sich um eine Reihe von zervikalen Rippen, die nur noch höchstens 1 Prozent der Menschen vollständig oder auch nur auf einer Seite besitzen. Diese Personen haben oft Probleme mit den Arterien und Nerven. 

8. Körperbehaarung 



Die Augenbrauen sollen den Schweiß der Stirn davon abhalten, in die Augen zu treten. Diese Körperbehaarung hat jedoch sonst keine weitere Funktion und dient höchstens noch der sexuellen Anziehung. 

9. Musculus arrector pili 



Dieser kleine Muskel am Haarfollikel diente Tieren dazu, ihr Fell aufzurichten, um andere einzuschüchtern. Menschen besitzen diesen auch. Du kannst ihn besonders gut erkennen, wenn du Gänsehaut hast. Jedoch ist er in der Praxis überflüssig. 

10. Steißbein


Eigentlich war das Steißbein (Coccyx) – der letzte Abschnitt der Wirbelsäule – der Schwanzansatz von Säugetieren. Der Schwanz diente der Kommunikation und dem Halten des Gleichgewichts. Heute ist das Steißbein nur noch ein Überbleibsel unserer menschlichen Vorfahren. 

Wer weiß, wie Menschen in 500 Jahren und mehr aussehen werden? Auf jeden Fall wird sich der Mensch immer weiter entwickeln.

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