10 Fehler, die (fast) jeder Hundehalter macht

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Foto: unsplash.com/Mitchell Orr (Symbolfoto)

Im Umgang mit Deinem Hund willst Du alles richtig machen. Trotzdem können sich auch bei dem fürsorglichsten Hundehalter Fehler einschleichen. DeineTierwelt erklärt Dir, welche das sind – und wie Du sie künftig vermeiden kannst.
1. Einen Hund anschaffen, der nicht zu Dir passt

Ist der Wunsch nach einem Vierbeiner erstmal da, wollen viele ihn so schnell wie möglich erfüllen. Trotzdem sollte der Kauf eines Hundes natürlich gut überlegt sein. Neben den grundlegenden Gedanken darüber, ob ein Hund gerade überhaupt in Dein Leben passt, solltest Du Dir auch überlegen, welche Art Hund zu Dir passen könnte.

Soll Dein künftiger Kumpel eher aktiv oder ruhig sein? Groß oder klein? Aus dem Tierheim adoptiert oder vom Züchter? Überlege Dir gut, welche Eigenschaften Dir wichtig sind. Das Ende vom Lied könnte sonst sein, dass Du den Hund schon nach kurzer Zeit frustriert wieder abgeben willst.

Und damit wäre keinem geholfen.

2. Erziehung und Training vernachlässigen

Jeder Hund braucht grundlegende Erziehung, Sozialisation mit anderen Vierbeinern und Menschen und später natürlich ausreichend Bewegung und Abwechslung. Wer seinem Hund diese Möglichkeiten verweigert, schadet nicht nur ihm, sondern langfristig auch sich selbst.

Wie soll Dein Vierbeiner sonst wissen, was okay ist und was nicht? Wenn Du das Training positiv gestaltest, ist es auch nicht lästig, sondern kann für euch beide Spaß und Abwechslung bringen. Wenn Du auf die Erziehung und Sozialisierung pfeifst, kann es bei Deinem Hund dagegen zu einer Reihe von Verhaltensauffälligkeiten kommen.

3. Falsch füttern

Wenn Du Dir bei der Wahl des richtigen Hundefutters unsicher bist, kannst Du mit Deinem Tierarzt sprechen, die Inhaltsstoffe recherchieren und Bewertungen lesen. Denn wenn sich Dein Hund langfristig schlecht ernährt, kann das zu gesundheitlichen Problemen führen.

Gleichzeitig solltest Du Deinen Vierbeiner nicht überfüttern – und Futter sollte kein Zeichen Deiner Liebe sein. Denn auch Übergewicht kann bei Hunden gesundheitliche Folgen haben. Sei mit Leckerli nicht zu freigiebig: Sie sollten nicht mehr als zehn Prozent seiner täglichen Nahrung ausmachen. Achte auch darauf, dass Du Deinem Hund keine Lebensmittel gibst, die für ihn potentiell giftig sein können.

4. Besuche beim Tierarzt ausfallen lassen

Bringst Du Deinen Hund erst dann zum Tierarzt, wenn er krank ist? In vielen Fällen ist das eigentlich schon zu spät. Indem der Tierarzt Deinen Hund regelmäßig untersucht, kann er Auffälligkeiten früher feststellen. So sorgst Du dafür, dass Dein Vierbeiner lange gesund und glücklich bleibt – auch die nötigen Impfungen solltest Du nicht ausfallen lassen.

5. Hundehaufen nicht einsammeln

Machen wir uns nichts vor: Die Hinterlassenschaften Deines Bellos bei der Gassirunde nicht einzusammeln, ist einfach unhöflich. Darüber hinaus können sich im Hundekot Bakterien und mögliche Krankheitserreger tummeln. Durch den Kontakt können sich andere Vierbeiner aber auch Menschen anstecken. Also: Hundekotbeutel rausholen, Häufchen einsammeln und ordnungsgemäß entsorgen.

6. Falsches Halsband, Geschirr oder Leine wählen

An der Frage, ob für Hunde Halsband oder Geschirr besser ist, scheiden sich die Geister vieler Hundehalter. Ein Halsband mag praktischer sein, weil Dein Vierbeiner es auch zuhause tragen kann und es nicht für jeden Spaziergang an- und danach wieder abgelegt werden muss.


Foto: unsplash.com/Mitchell Orr (Symbolfoto)

Ein Geschirr ist allerdings schonender für die Halswirbelsäule und -Muskulatur von Hunden. Lass Dich beim Kauf am besten beraten – denn auch ein Geschirr sollte gut passen und zum Beispiel nicht die Bewegungsfreiheit Deines Hundes einschränken.

7. Deinen Hund bei Missgeschicken bestrafen

Um einen Welpen stubenrein zu bekommen, solltest Du nie mit Bestrafung arbeiten – trotzdem machen viele Hundehalter diesen Fehler. Zu groß ist die Versuchung, den Frust über die Sauerei in Gebrüll rauszulassen. Stattdessen solltest Du die Möglichkeiten fürs Scheitern von vornherein reduzieren, indem Du Deinem Bello beispielsweise die Chance gibst, draußen sein Geschäft zu erledigen. Dabei hilft es, wenn Du seine Körpersprache richtig deuten kannst.

8. Zahn- und Nagelpflege vernachlässigen

Viele Hundehalter vernachlässigen bei ihren Vierbeinern die Nagel- und Zahnpflege – ein großer Fehler! Um Zahnfleischentzündungen und andere Probleme zu vermeiden, solltest Du Deinem Hund regelmäßig die Zähne putzen. Tierärzte empfehlen, das mehrmals pro Woche zu tun.


Auch die Krallen von Hunden müssen regelmäßig geschnitten werden. Wie oft hängt unter anderem davon ab, ob er draußen viel auf Oberflächen läuft, die die Krallen automatisch abnutzen. Wenn die Nägel zu lang wachsen, kann das zu schmerzhaften Infektionen der Pfoten und zu körperliche Beschwerden führen.

9. Dem Hund Medikamente für Menschen geben

Dein Hund hat akute Schmerzen – trotzdem solltest Du ihm nicht einfach Deine Medikamente verabreichen. Mangels besseren Wissens ist das leider kein unwahrscheinlicher Fehler, den Hundehalter machen. Für Deinen Bello ist das allerdings gefährlich: Die Dosierung ist schließlich auf Menschen ausgelegt, und für Hunde deshalb viel zu hoch.

Das kann zu einer Reihe von Beschwerden führen. So kann beispielsweise Paracetamol Leberversagen verursachen und Ibuprofen dem Magen-Darm-Trakt schaden. Übrigens können auch Katzen-Medikamente Hunden schaden und anders herum.


Foto: unsplash.com/Karsten Winegeart (Symbolfoto)

10. Die Ausgaben für Deinen Hund unterschätzen

Hunde sind zeit- und geldintensiv, das sollte Dir von Anfang an klar sein. Kosten für den Tierarzt, für Hundesitter, Futter, Hundeschule und besonders OPs oder andere Notfälle können ziemlich teuer sein. Dafür solltest Du immer gewappnet sein und Geld angespart haben. Oder Du schließt eine Versicherung ab, die für die Tierarzt- und OP-Kosten für Deinen Hund aufkommt.


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