Diese Dinge bedeuten für Deinen Hund puren Stress

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Foto: unsplash.com/Lucie Hošová (Symbolfoto)

Manchmal stresst Du Deinen Hund, obwohl Du das eigentlich gar nicht willst. Doch manche Dinge und Verhalten, die für Menschen ganz normal sind, lösen bei Deinem Vierbeiner schnell Stress aus. Welche Situationen das sind, verrät Dir DeineTierwelt.

Feste Umarmungen, Reisen, laute Musik hören – alles ganz normal, oder? Für die meisten Menschen stimmt das natürlich. Und wenn Du einen Hund hast, erlebt er Situationen wie diese als Teil Deines Alltags mit. Dabei gehen einige menschliche Verhaltensweisen aber gegen seine Natur.

Nehmen wir das Beispiel Umarmungen: Wie wichtig die für unser Wohlbefinden sind, haben wir spätestens in der Corona-Zeit gelernt. Wenn man seine Lieben plötzlich nicht sorglos umarmen kann, fällt einem erstmal auf, wie sehr der Körperkontakt fehlt.

Viele Hunde werden nicht gerne umarmt

Trotzdem sollest Du jetzt nicht einfach Deinen Hund stürmisch umarmen. Denn die Vierbeiner mögen es gar nicht gerne, wenn sie das Gefühl haben, sich nicht aus einer festen Umarmung befreien zu können. Das ist purer Stress für einen Hund.

Auf gemütliches Kuscheln musst Du dennoch nicht verzichten – aber achte darauf, dass Du Dich Deinem Hund sanft näherst und ihn nicht einengst.


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Das falsche Halsband führt zu Stress

Ein einengendes Gefühl können auch Halsbänder auslösen. Auch wenn die Frage, welches Halsband oder Geschirr Dein Hund trägt, aus menschlicher Sicht auf den ersten Blick nicht so wichtig zu sein scheint: Für Hunde macht das einen großen Unterschied! Einige Hunde sollten nämlich nie am Halsband geführt werden, erklärt Tierärztin Dr. Karen Baker. Denn das Zerren daran ist für Vierbeiner unangenehm, manchmal schadet es ihnen sogar. Experten raten deshalb eher von Halsbändern ab und zu einem Geschirr.
Hunde mögen keinen Karneval

Klar, es sieht schon irgendwie süß aus, wenn der Hund plötzlich als Superman oder Weihnachtself daher kommt… Viele können bei Hunde-Kostümen nicht widerstehen und ziehen sie ihrem Vierbeiner an. Für den ist das aber oft eine ziemlich unangenehme Erfahrung.

„Die meisten Hunde tragen nur ungern Kleidung, da sie sich unnatürlich oder beengend anfühlt. Auch Jacken oder Winterschuhe können ihnen Unbehagen bereiten“, erklärt Tierärztin Jessica Kirk gegenüber dem „Business Insider“.

Auf bestimmte Kostüme und Kleidung für Hunde solltest Du deshalb unbedingt verzichten: Solche, bei der Dein Hund sich nicht erleichtern oder den Schwanz einziehen kann. Oder wenn die Gefahr besteht, dass er in der Kleidung überhitzt.


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Laute Musik vermeiden

Dass Hund ein viel feineres Gehör haben als wir Menschen, ist längst kein Geheimnis mehr. Doch nicht immer denken wir sofort daran, wenn wir im Beisein unserer Fellnasen das Lieblingslied laut aufdrehen.

Dabei solltest Du aber im Hinterkopf behalten, dass sich Dein Hund dadurch wahrscheinlich unwohl oder gestresst fühlt. Wenn Du Deinen Hund beispielsweise im Auto mitnimmst, solltest Du das Radio nicht zu laut aufdrehen. Und wenn der Vierbeiner bei Feiern dabei ist, sorge dafür, dass er sich in einem ruhigen Raum zurückziehen kann.
Rauchen ist schädlich für Hunde

Hunde hören nicht nur besonders gut, sie haben auch sehr feine Nasen. Schon leichter Geruch nach Zigarettenrauch kann bei Hunden deshalb ein ungutes Gefühl auslösen, besonders wenn der Geruch für sie ungewohnt ist.

Wenn Dein Hund langfristig Zigarettenrauch ausgesetzt ist, kann das für ihn aber auch gesundheitliche Folgen haben: Experten warnen vor der Gefahr von Passivrauchen für Hunde. Auch bei den Vierbeinern kann das nämlich zu Atemwegserkrankungen oder sogar Krebs führen.
Schau Deinem Hund (nicht) in die Augen

Viele Hunde mögen es nicht, ständig beobachtet zu werden – besonders, wenn Du ihnen dabei in die Augen starrst. Was aus menschlicher Sicht vielleicht Zuneigung ausdrücken soll, erzeugt bei Deinem Hund eher das Gefühl von Bedrohung.

Andererseits sind die Augen für Hunde ein wichtiger Teil der Kommunikation mit uns Menschen. Deshalb kann es sie zum Beispiel verwirren, wenn Du eine Sonnenbrille trägst. Dann erkennen die Vierbeiner nämlich nicht, was Du anschaust und worauf folglich Deine Aufmerksamkeit gerichtet ist.


Foto: unsplash.com/Leandro Fregoni (Symbolfoto)

Wenn Du im Sommer trotzdem eine Sonnenbrille tragen musst oder willst, achte darauf, Deinem Hund positive Zuwendung zu schenken. So weiß er, dass alles in Ordnung ist.
Einrichtung umstellen

Hunde sind echte Gewohnheitstiere, in ihrer bekannten Umgebung fühlen sie sich sicher und wohl. Außerdem helfen ihnen Gerüche und Möbel, sich zu orientieren. Deshalb stresst es viele Hunde, wenn die Einrichtung plötzlich an einem anderen Platz steht. Besonders Grauschnuten finden sich dann plötzlich nicht mehr zurecht. Wenn Du Dein Zuhause umräumen willst, solltest Du deshalb die Möbel am besten nach und nach umstellen, damit sich Dein Vierbeiner behutsam an die Veränderung gewöhnen kann.
Auch Reisen sind für Hunde stressig

Apropos ungewohnte Umgebung: Aus demselben Grund sind Reisen für viele Hunde sehr stressig. Neue Gerüche und Eindrücke sorgen für eine belastende Situation, auch wenn die Bezugspersonen dabei sind. Für manche Hunde ist es deshalb entspannter, Zuhause in Obhut eines Hundesitters zu bleiben.

Wenn der Hund unbedingt mit muss, solltest Du ihn zumindest rechtzeitig vor der Reise darauf vorbereiten. Du kannst ihn etwa an die Transportbox oder an lange Autofahrten gewöhnen. Außerdem hilft es den Fellnasen oft, wenn Du ihre Lieblingskuscheltiere oder andere gewohnte Gegenstände mitnimmst.



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