Vor dem Einschläfern gerettet Frau gibt gelähmte Katze nicht auf – und verhilft ihr zum Gehen

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Katerchen Charlie galt als gelähmt, weil er seine Hinterbeine nicht bewegen konnte. Aber er ist dem Tod von der Schippe gesprungen und flitzt inzwischen durchs Haus.

Tierheime sind nicht selten Auffangbecken von Tieren, die nicht ganz der Norm entsprechen. Sie wurden möglicherweise eiskalt von den Züchtern "aussortiert" oder von ihren Besitzern ausgesetzt, weil sie "besondere Bedürfnisse" haben. Aber auch für Tierheime sind Vierbeiner mit Handicap oft schwer zu vermitteln. Umso schöner ist die Geschichte des kleinen Katers Charlie. Obwohl er von der Hüfte an gelähmt war, nahm Marie Gutshall aus Philadelphia im US-Bundesstaat Pennsylvania das Tierchen zu sich, wie "inspiremore.com" berichtet.
Liebe auf den ersten Blick

Als Marie Gutshall den kleinen Streuner Charlie das erste Mal sah, war sie gerührt von seiner Winzigkeit. Oh mein Gott, er war so so klein", erinnerte sie sich in einem von "The Dodo" verbreiteten Facebook-Interview. Der Kleine hatte Platz in ihrer Hand. Sie war nicht abgeschreckt von den gesundheitlichen Problemen, sondern faszinierte von seiner ganz besonderen Ausstrahlung. "Er hat sofort wirklich gut gegessen bei mir und er war sehr intelligent und aktiv", so Marie. "Obwohl er große Schmerzen hatte und seine Hinterbeine nicht benutzen konnte, war er einfach so lebhaft." Ein Tierarzt hatte empfohlen, Charlie einschläfern zu lassen, aber das kam für die junge Frau nicht in Frage.
Marie wollte Charlie gesundmachen


Marie suchte und fand einen Tierchirurgen, der Charlie operieren wollte. Aber diese OP, die ihm das Gehen ermöglichen würde, kostete 10.000 bis 12.000 US-Dollar, umgerechnet etwa 8.400 bis 10.000 Euro. Dieser Betrag lag weit außerhalb von Maries Möglichkeiten. Trotzdem gab sie nicht auf und eröffnete eine Spendensammlung – und binnen eines Tages spendeten mehr als 600 Menschen.



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Erfolgreiche Operation des Katers – mit Folgen auch für Marie

Die Operation hatte Erfolg! Kaum zu glauben, aber gleich als die Betäubung abgeklungen war, konnte Charlie seine Hinterbeine wieder fühlen und vorsichtig benutzen. Allerdings dauerte es danach noch Monate, bis sich seine Muskeln gestärkt hatten und er sicher auf allen Vieren unterwegs war. Ein kleiner Facebook-Film dokumentiert das herzerwärmende Wunder.




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