Sorry, Herrchen! Hunde gehorchen Frauen mehr als Männern

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Frauen und Hunde verstehen sich besser als Männer und Hunde – das legen zumindest die Ergebnisse einer neuen Studie nahe. Demnach können Frauen das Bellen von Hunden besser einordnen. Und das lasse darauf schließen, dass Hunde Frauen auch besser gehorchen. 

Männer haben jetzt offiziell eine Erklärung dafür, warum ihre Hunde ihnen nicht gehorchen wollen: Frauen verstehen Hunde einfach besser. Eine Studie in dem Journal „Royal Society of Open Science“ hat ergeben, dass Frauen eher verstehen, warum Hunde bellen und was die Tiere wollen oder brauchen.
Frauen verstehen Hunde besser

Für die Studie haben die Forscher das Bellen von 18 Hunden aufgenommen, die auf verschiedene Situationen reagieren. Die 40 Teilnehmenden sollten dann das Knurren und Gebell auf einer Skala einordnen. Dafür gab es fünf Kategorien: Angst, Verspieltheit, Aggression, Verzweiflung und Fröhlichkeit. Danach wurden die Teilnehmenden gebeten, den Grund für das Bellen zu schätzen. Und darin schnitten die weiblichen Studienteilnehmerinnen besser ab als die männlichen.

Eine mögliche Erklärung: „Frauen sind wahrscheinlich empathischer und sensibler für die Gefühle von anderen. Das hilft ihnen dabei, den Kontext und den emotionalen Inhalt des Knurrens besser zu erkennen“, so Tamás Faragó, einer der Autoren der Studie, gegenüber „Unilad“.

Zudem deute die Studie darauf hin, dass Hunde und Menschen ähnliche Bereiche ihres Gehirns und wahrscheinlich ähnliche Prozesse nutzen, um die Emotionen anderer anhand von Vokalisation zu bestimmen.




Foto: unsplash.com/Tamara Bellis (Symbolfoto)
Weitere Faktoren bestimmen das Verständnis von Hunden

Aber noch ein anderer Aspekt beeinflusst, wie gut wir Hunde-Gebell deuten können: Ob wir selbst Hunde besitzen oder andere Erfahrungen mit Hunden gemacht haben. „Hundehalter haben den Kontext von Hundeknurren besser verstanden als Teilnehmende, die keinen Hund besitzen. Das liegt wahrscheinlich an ihren längeren Erfahrungen mit Hundeknurren“, heißt es in dem Artikel.

Eine andere Studie hat übrigens kürzlich herausgefunden, dass unsere Fähigkeit, Hunde zu verstehen, auch von unserer Kultur abhängig ist. So ist es für das emotionale Verständnis zum Beispiel ausschlaggebender, in einer Hunde-freundlichen Umgebung aufgewachsen zu sein als selbst einen Hund zu besitzen.





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