Nasenarbeit: so unterstützt du deinen hund beim schnüffeln

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Spürnase oder Schnüffel-Weltmeister: Für Hunde und ihre feine Nase gibt es viele Spitznamen. Logisch – Schnüffeln ist für Hunde schließlich essentiell. Mit ein paar Tricks kannst Du Deinen vierbeinigen Liebling bei der Nasenarbeit unterstützen. DeineTierwelt verrät sie Dir.

Beim täglichen Spaziergang bleiben die meisten Hunde alle paar Meter stehen und schnüffeln: Was für manche Hundebesitzer lästig ist, ist für ihre vierbeinigen Freunde ein Grundbedürfnis.

„Für uns Menschen ist es vergleichbar mit Zeitung lesen oder einem informativen Treffen mit Freunden“, erklärt Jana Hoger von der Tierrechtsorganisation „PETA“. „Für jeden Hund verstecken sich auf Spaziergängen durch die Natur oder an vielen Ecken in der Stadt interessante Informationen, die ausgiebig gelesen werden müssen. Über diesen Schnüffel-Informationsaustausch erfahren die Vierbeiner, wie es um das Geschlecht, das Alter, die Paarungsbereitschaft, das Gemüt, die Gesundheit und die Ernährung des anderen steht.“



Der Schnüffelteppich: Damit der Hund auch zu Hause schnüffeln kann

Deshalb solltest Du Deinen Hund nicht davon abhalten, an allem und jedem zu schnuppern, sondern ihn dabei unterstützen.

Kleine Suchspiele eigneten sich hervorragend dafür, den eigenen Hund zu beschäftigen. Kleine Leckerlis in Baumrinden, auf Bänken oder unter Blättern zu verstecken, komme bei den meisten Tieren gut an. Auch eine Spur aus den Leckerbissen zu legen, sei eine schöne Abwechslung für den Vierbeiner.

Aber auch zu Hause kann die Schnüffelnase trainiert werden. Im Fachhandel sind etwa spezielle Schnüffelteppiche erhältlich – wer kreativ und bastelfreudig ist, kann auch eine Such-Box aus Karton basteln. Darin können Hundehalter ein Leckerli oder das Lieblingsspielzeug verstecken. Das ist dann nicht nur ein kleiner Snack, sondern auch mentales Training für die Tiere.

Im Video: Hundetrainerin gibt Tipps für die Nasenarbeit



Schnüffeln ist für Hunde geistige Höchstleistung

„Etwa zehn Minuten Nasenarbeit lasten den Vierbeiner geistig so aus wie etwa ein einstündiger Spaziergang“, so Hoger weiter. „Kein Wunder, sie vollbringen dabei ja eine wahre geistige Höchstleistung.“

Damit die Schleimhäute des Hundes bei all der anstrengenden Nasenarbeit nicht austrocknen, sollten Menschen darauf achten, dass ihr Tier genügend Wasser zu sich nimmt. „Während der Nasenarbeit atmen Hunde bis zu 300 Mal pro Minute ein und aus, durch das Hecheln und Schnüffeln verlieren sie viel Wasser“, warnt die „PETA“-Expertin.

Dabei ist das Riechorgan der Hunde in wahres Wunderwerk der Natur: „Verglichen mit uns Menschen besitzen sie etwa 10 Mal mehr Riechzellen“ so Hoger.


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