Immunsystem zu schwach: Krebspatientin (3) kann nicht in Lieblingsrestaurant – da öffnet es für sie früher

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Mit einer schweren Krankheit gehen leider für die Betroffenen auch viele Entbehrungen mit ein, sie können nicht mehr so leben und agieren wie vorher.

Das beinhaltet beispielsweise Besuche im Kino, Sport oder auch der ganz normale Gang zur Schule oder Arbeit. Und je jünger die Patienten sind, desto weniger können sie wohl verstehen, warum sie diese oder jene Sachen nicht mehr machen können.

Dieses Schicksal ereilte leider auch die gerade einmal dreijährige Adelaide, wie der Focus berichtete.


Bei ihr wurde vor sieben Monaten Krebs diagnostiziert und seitdem kämpft sie mit der Unterstützung ihrer Eltern gegen die schreckliche Krankheit.

Weil die Behandlung so aggressiv ist, muss Adelaide die Öffentlichkeit und große Menschenmassen meiden. Ihr Immunsystem ist zu sehr angegriffen und anfällig.

Bevor die Kleine am 3. Juli 2019, nur zwei Tage nach ihrem dritten Geburtstag, die Horrordiagnose bekam, hatten die Familie eine Tradition: Fast jeden Sonntag gingen sie im Lieblingslokale von Adelaide, J. Wilsons, essen.

Doch weil sich das Leben der Familie ab der Diagnose nur noch zuhause oder im Krankenhaus abspielte, mussten diese Besuche abgesagt werden.
Diagnose stellt Leben auf den Kopf

Gegenüber CNN sagte Mutter Vanlam Nguyen über dieses neue, ungewollte Leben:

„Früher haben wir jeden umarmt, heute sind wir Hygienefanatiker.“


Sie habe niemanden mehr an ihre Tochter rangelassen, gemeinsame Essen im Lieblingslokal war nicht mehr möglich:

„Wir haben aufgehört, Dinge zu tun, die wir als Familie immer getan hatten.“

Dass Adelaide diese Zeit auch sehr vermisst, wurde im vergangenen Monat deutlich.

Die Familie war nämlich im Auto unterwegs, als die Dreijährige aus dem Fenster das Schild des Lokals J Wilsons sah und ihre Mama fragte, ob sie dort essen gehen könnten.

Das brach der Familie das Herz und die Mutter versicherte ihrer kranken Tochter:

„Wenn es dir besser geht, dann werden wir dort wieder hingehen.“


Doch so weit weg war der Restaurantbesuch dann glücklicherweise nicht.

Die Mutter Nguyen erzählte nämlich einer Freundin von dem Wunsch ihrer Tochter und brachte damit den Stein ins Rollen.

Die besagte Freundin organisierte einen Besuch der gesamten Familie in dem Restaurant und das eine Stunde bevor es eigentlich geöffnet hat.

Bis auf die Familienmitglieder war niemand anwesend und dadurch war es für Adelaide ungefährlich.



Paula Breaux, Managerin von J. Wilsons, erinnerte sich:

„Wir mussten keine Sekunde darüber nachdenken.


Das Lokal wurde von den dortigen Mitarbeitern in der Lieblingsfarbe von Adelaide, Pink, dekoriert und zum Essen gab es ihr Leibgericht: Kekse.
Rührt die komplette Familie

Die Mutter rang aufgrund dieser Aktion nach Worten:

„Ich kann nicht erklären, wie viel das mir, Adelaides Vater und ihrer Schwester bedeutet.“

Der ganzen Familie schmeckte es wie immer und sie mussten nicht einmal für das Essen bezahlen, wie Mama Nguyen verblüfft feststellte:

„In dem Moment, in dem ich die Rechnung begleichen wollte, sagte man mir, das wäre bereits erledigt.“


Das Lokal hatte die Familie eingeladen.


Noch ist Adelaide wegen ihrer Erkrankung in Behandlung, allerdings kann sie es laut ihrer Familie kaum erwarten, wieder ihr Lieblingsrestaurant zu besuchen.

Solche kleinen Gesten bedeuten für Familien und Menschen, die eine solch schwere Zeit durchmachen, sehr viel.

Wir wünschen der kleinen Adelaide eine erfolgreiche Behandlung und alles Gute für die Zukunft.

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