Der Mann findet einen merkwürdigen Kadaver am Strand. Doch als er näher hinschaut, macht er eine bahnbrechende Entdeckung.

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Auf den zu Alaska gehörenden Pribilof-Inseln mitten in der Beringsee macht ein junger Biologielehrer eine Entdeckung: Einen sieben Meter langen Kadaver, der an Land gespült wurde.Er benachrichtigt eine befreundete Wissenschaftlerin, die meint, bei dem Fund handele es sich um einen Baird-Schnabelwal. Doch weitere Untersuchungen zeigen, dass der tote Meeressäuger dafür zu dunkel und zu klein ist; die Rückeneflosse oder Finne ist zu groß für einen Baird-Schnabelwal. 




Nach zahlreichen Schädel- und DNA-Vergleichen mit anderen bekannten Walarten glauben Forscher nun eine komplett neue Art gefunden zu haben! Die offiziell noch unbenannte Spezies ist aufgrund ihrer dunklen Farbe bei japanischen Fischern als 'Karasu', sprich Rabe bekannt. Das man auch im Jahre 2016 noch eine völlig neue Tierart von sieben Metern Größe entdeckt, zeigt einmal wieder, wie wenig wir noch über das Leben im Ozean wissen. 



„Es ist alles sehr spannend gerade“, sagt Fabian Ritter, Meeresschutzexperte bei Whale and Dolphin Conservation. „Allerdings stimmt es auch ein wenig nachdenklich, denn Baird-Schnabelwale werden immer noch von Japan gejagt. Wer weiß, ob diese neue Art vielleicht schon bedroht ist, bevor sie überhaupt offiziell anerkannt wurde...“


Für die Forscher wird es nun eine Herausforderung, lebende Exemplare in der freien Natur zu finden und zu erforschen, wie viele es von ihnen gibt und wie sie leben. Und wer weiß, auf welche Wunder sie dabei noch stoßen.



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