Tierhelden retten Hund aus dem Eiswasser

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In einer Not- oder Gefahrensituation werden Nebenschauplätze meist ausgeblendet. Bei dem Vorhaben einen Mitmenschen oder ein anderes Lebewesen zu retten, bleibt keine Zeit auf Details zu achten.



Dieser Tunnelblick kann allerdings auch zur ein oder anderen Überraschung führen.

So erlebten es drei Männer in Estland, die dachten, sie würden einen im Eis eingebrochenen Hund retten.

Kurz darauf realisierten sie, was wirklich vor ihnen stand.

Rando Kartsepp, Robin Sillamäe und Erki Väli baggerten am Ufer des Flusses Pärnu in Estland. Als sie plötzlich etwas im eisigen Wasser schwimmen sehen. Sie dachten, sie sehen einen erschöpften Hund, der versucht an Land zu gelangen. Das Eis, welches teilweise auf dem Fluss verteilt war, verhinderte eine eigenständige Rettung des Tieres.

Die drei Arbeiter zögern nicht, sondern brechen umgehend einen Weg durch das Eis und hoben den „Hund“ an Land. Er war völlig unterkühlt und zitterte am ganzen Körper.

Nachdem sie ihn mit Hilfe mehrerer Decken aufwärmten, brachten sie ihn ins Auto. Über den Notruf wurde ihnen der Weg ins nächste Tierkrankenhaus durchgegeben.



Bei der Fahrt in selbige ruhte das Tier friedlich, mit dem Kopf im Schoß einer der Männer, im Auto.

Wie die BBC berichtet, erklärt Rando Kartsepp: „Er war ruhig, schlief in meinem Schoß. Als ich mich bewegte hob er nur seinen Kopf kurz und sah mich an.“
„Das ist kein Hund, Das ist ein Wolf!“

In der Tierklinik angekommen waren die Tierärzte ein wenig skeptisch, wegen der Größe des Tieres. Doch erst ein lokaler Jäger, der vor Ort war, deckte die ganze Tragweite der Rettung auf. „Das ist kein Hund, Das ist ein Wolf!“. Ein junger Wolf, circa ein Jahr alt.

Er hatte sehr niedrigen Blutdruck und war deswegen sehr ruhig und zurückhaltend. Die kälte hatte im Zugesetzt, weswegen er wohl auch nicht floh.


Für die erfahrenen Veterinäre machte es natürlich keinen Unterschied, ob Wolf oder Hund. Sie sorgten für ihn, fütterten ihn und päppelten ihn auf.

Daraufhin wurde es an die Estonian Union for the Protection of Animals (EUPA), also die estnische Wildtierhilfe, übergeben.

Ein Mitarbeiter der EUPA sagte anschließend:

„Wir sind so froh über den Ausgang der Geschichte und möchten allen Helfern – vor allem den Männern, die ihn gerettet haben und den Doktoren der Klinik, die keine Angst hatten dieses wilde Tier zu versorgen- danken.“

Als der Wolf wieder bei Kräften war, wurde ihm ein GPS-Sender umgelegt, um ihn in der Zukunft im Auge behalten zu können. Daraufhin konnte er in seinem Revier wieder ausgesetzt werden.




Was für eine kuriose Rettungstat.

Doch im Grunde ist es egal, was für ein Tier gerettet wurde. Wir sind stolz auf die drei Männer, dass sie sich selbstlos um ein Lebewesen in Not gekümmert haben!

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