Laut Schätzungen sind rund 650.000 Menschen in Deutschland wohnungslos – viele leben auf der Straße

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In einem reichen Land wie Deutschland, das gleichzeitig noch ein Sozialstaat ist, muss im Grunde niemand Hunger leiden oder ohne Dach über dem Kopf sein. 



Allerdings gibt es leider immer wieder Ausnahmen. Ob freiwillig oder nicht sei mal dahingestellt, dennoch kann man davon ausgehen, dass viele Menschen, die von Obdachlosigkeit betroffen sind, wohl lieber im eigenen Bett schlafen würden, als jede Nacht woanders zu schlafen. 

Daher sind die Schätzungen der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe, wonach viele Menschen gänzlich ohne eigene vier Wände auskommen müssen, mehr als erschreckend. 

Viele von uns haben das Glück, nach getaner Arbeit oder wann auch immer, in die eigene Wohnung oder das eigene Haus zu kommen und dadurch ein Dach über dem Kopf zu haben. 

Auf der anderen Seite gibt es aber leider einige Menschen, die in Deutschland nicht diese Möglichkeit haben, ins eigene Zuhause zu kommen, wie die Bild berichtete. 



Demnach schätzt die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe, dass etwa 650.000 Menschen in Deutschland wohnungslos sind. 

Davon sind 48.000 Menschen laut den Zeitungen der Funke Mediengruppe sogar komplett obdachlos und sind gezwungen, auf der Straße zu leben. 

Weiter heißt es, dass sich unter den Wohnungslosen 375.000 anerkannte Asylsuchende befinden, die in Flüchtlingsunterkünften und Erstaufnahmeeinrichtungen der Bundesländer untergebracht sind.

Vergleich zum Jahr 2017

Vergleicht man diese mit denen aus dem Jahr 2017 und zieht die Geflüchteten aus der Statistik ab, waren in jenem Jahr gut 275.000 Menschen in Deutschland ohne Wohnung. 

Die Zahl der Kinder und Jugendlichen, die wohnungslos sind, schätzte die Arbeitsgemeinschaft damals auf acht Prozent, das im Jahr 2017 etwa 22.000 junge Menschen ausmacht. 

Den größten Anteil an den Wohnungslosen, die nicht auf der Flucht waren, hatten demnach Männer, nur ein Viertel der 275.000 Menschen machten Frauen aus. 



Weil die Bundesarbeitsgemeinschaft ihre Methode der Schätzungen verbesserte, verbesserte sie noch einmal ihre Zahlen. 

Das führte dazu, dass es in Deutschland 210.000 Menschen weniger als im Vorjahr waren, die keinen eigenen Lebensraum hatten. 

Es ist wichtig, dass man manchmal auch in sich kehrt und seine Lebenssituation zu schätzen weiß. Viele haben ein Zuhause, sind gesund und können sich einen gewissen Luxus leisten. 

Gleichzeitig gibt es in Deutschland aber Menschen, die vom Betteln leben müssen und vorerst keine Möglichkeit haben, aus diesem Elend auszubrechen. 

Teile diesen Artikel, wenn deiner Meinung nach die Politik unbedingt tätig werden muss, damit dieser Missstand auf kurz oder lang in Deutschland aufhört. 


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